Was bedeutet Meditation für mich?

Es war die große, entschlossene Sehnsucht, aus meiner Leidensgeschichte herauszukommen und dem Leid anders begegnen zu können, welche mich zur Meditation geführt hat. Durch regelmäßiges Üben konnte ich den Beobachter in mir entdecken und somit auch meinen Geist und dessen Absichten und Muster verstehen lernen.

 

Der dadurch entstandene Raum macht es mir möglich, nicht mehr primär in Emotionen zu fallen, sondern sie kommen zu sehen, verstehen zu lernen, zuzulassen und mit viel Mitgefühl wieder loszulassen.

 

Für mich bedeutet Meditation auch, dass wir mal selbst von uns Urlaub nehmen, lernen uns mit unserem Atem zu verbinden und dadurch im HIER und JETZT zu sein.

 

Es kann sehr hilfreich sein, zu Beginn in einer Gruppe zu meditieren, da unser Geist kaum zu bändigen ist und die Gruppe uns motiviert, diszipliniert zu bleiben. Denn das brauchen wir: etwas Disziplin, um uns immer wieder daran zu erinnern, täglich in die Stille zu gehen … es sollte dann ganz langsam aber sicher in unser Sein übergehen.

 

Am Anfang war die Meditation ein Teil  von meinem Leben, nun ist das ganze Leben zur Meditation geworden.

 

Daher würde ich mich freuen, mit euch zusammen zu meditieren, verschiedene Techniken ausprobieren, Fragen zu beantworten und den Moment der Stille zu erfahren und zu genießen.  Natürlich biete ich auch Einzelstunden an. Learning by Doing.

Essenz der Meditation

Meditation gründet sich darauf, zu sehen, was hier und jetzt wirklich ist. Sie ist die Grundlage dafür, Mitgefühl, Gewahrsein und Kreativität in unser Denken und Handeln einfließen zu lassen. Dies bedeutet, Alltagssituationen klar zu erkennen und auf geschickte Weise damit umzugehen. Die mit aktiver Meditation verbundenen Handlungen sind Großzügigkeit, Disziplin, Geduld, Energie, Klarheit und Weisheit. In der Essenz ist es die einfache, direkte Erfahrung, über die wir zu wirklicher Weisheit finden können.

 

Zitat: Chögyam Trungpa